Histaminintoleranz

Was versteckt sich eigentlich dahinter?

Mittlerweile gibt es viele gute Links im Internet. Darüber bin ich auch ganz froh da es am Anfang doch sehr viel ist.

Hier mal eine kurze Übersicht:

Definition: Auszug aus Wikipedia

Unter Histamin-Intoleranz / Histaminose versteht man die Unverträglichkeit von Histamin, das mit der Nahrung aufgenommen wird. Die Ursache der Unverträglichkeit ist ein Mangel der Histamin abbauenden Enzyme Diaminoxidase (DAO) und/oder Histamin-N-Methyltransferase (HNMT) bzw. ein Missverhältnis zwischen Zufuhr und Abbau des Histamins. Diese Theorie wurde in den 1980er Jahren im Rahmen der Erforschung der biogenen Amine entwickelt. Nach Ansicht einiger Autoren ist die Histamin-Intoleranz nicht angeboren, sondern ein erworbenes Krankheitsbild, von dem knapp 1 % der europäischen Bevölkerung betroffen sei. 80 % der erkrankten Patienten sind weiblichen Geschlechts mittleren Alters. Die Krankheitssymptome können in der Schwangerschaft verschwinden, treten jedoch nach der Schwangerschaft wieder auf.

Kontrollierte Einzelstudien und eine umfassende Metaanalyse aus dem Jahr 2003 konnten bisher keine wissenschaftlichen Nachweise für die postulierte Nahrungsmittelintoleranz durch biogene Amine wie das Histamin finden.

Die Histamin-Intoleranz ist weder eine Allergie noch eine nichtimmunologische Nahrungsmittelunverträglichkeit, sondern eine Abbaustörung. Sie ist möglicherweise Folge oder Begleiter anderer Unverträglichkeiten oder Allergien.

Nahrungsmittel: Auszug aus Wikipedia: Potentiell unverträgliche Nahrungsmittel

Histamin entsteht in bakteriell fermentierten Nahrungsmitteln, wie:

  • geräuchertes Fleisch, Salami, Schinken, Innereien, Schwein
  • viele Fischprodukte, insbesondere Fischkonserven
  • Meeresfrüchte
  • gereifte Käsesorten („Hartkäse“), je höher der Reifegrad, desto höher der Histamingehalt
  • Sauerkraut
  • Spinat
  • Avocado
  • Bier
  • Essig, essighaltige Produkte wie Senf sowie in Essig eingelegte Lebensmittel (z. B. eingelegtes Gemüse)
  • Rotwein, je höher der Reifegrad, desto höher der Histamingehalt. Trockene Weißweine enthalten praktisch kein Histamin, Sekt ist ebenfalls zu empfehlen. R. Jarisch warnt hingegen vor französischem Champagner mit seinen 670 µg/l Histamin
  • Schokolade: Schokolade enthält zwar kein Histamin, aber die anderen biogenen Amine Tyramin und Phenylethylamin. Diese Amine stammen aus dem Kakao. Bei der Minimierung der Histaminaufnahme durch die Nahrung sind auch Kakaogetränke und Schokolade (in diversen Süßspeisen) zu meiden.
  • Pilze, auch Schimmelpilze (z. B. Edelschimmel auf verschiedenen Käsesorten)
  • Tomaten, Ketchup und Pizza
  • Außerdem soll es Nahrungsmittel (wie z. B. Ananas, Papayas, Nuss- und Kakaoprodukte) und Medikamente geben, die den Abbau von Histamin verzögern oder sogenannte Histaminliberatoren (z. B. gehören dazu bestimmte Lebensmittelzusatzstoffe), die verstärkt Histamin im Körper freisetzen.
  • Alkoholkonsum steigert die Durchlässigkeit der Zellwände und senkt damit die Histamintoleranzgrenze, weshalb insbesondere beim Mischen von Alkohol und histaminreicher Nahrung (z. B. Rotwein und Käse) überaus starke Reaktionen auftreten können.

Wie man also sieht ist es gar nicht so einfach, man muss alles mögliche austesten, seine individuellen Toleranzgrenzen von einigen Lebensmitteln finden.

Zum Glück gibt es Listen die man sich runterladen kann, z.B. die Sighi Liste. Dort findet man jede Menge nützlicher Tips und auch viele Infos die man gerade zu Beginn benötigt.

Am besten druckt man sie aus. Wenn man lieber etwas aufs Handy haben mag empfiehlt sich eine der beiden Apps: Hi,Fi und Co oder All I can eat. Trotz alle dem muss man immer noch im einzelnen schauen wie man auf die einzelnen Lebensmittel reagiert.

 

 

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